Kurhaus Wiesbaden

Menu:

Darmkrebs — Früherkennung

Führerkennung oder Vorsorge?

Häufig wird in diesem Zusammenhang der Begriff "Vorsorge" verwendet. Das ist sachlich falsch. Eine Untersuchung zur Vorsorge, also Prophylaxe, oder zur Verhinderung der Entstehung von Krebs gibt es bislang nicht.
Eine Sonderstellung hat hierbei der Darmkrebs sowie die (seltenen) erblichen, sog. familiären Darmerkrankungen "Familiäre adenomatöse Polyposis, FAP" und "Hereditäres non-polypöses Kolonkarzinom, HNPCC".
Wird das Vorstadium (Polypen) oder der Darmkrebs frühzeitig erkannt, kann der Darmkrebs verhindert oder geheilt werden.

Gesetzliche Grundlagen

In der Bundesrepublik Deutschland werden Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs (sowie anderer Krankheiten) im SGB V (Sozialgesetztbuch V, §§ 25 und 26) festgelegt. Danach hat jeder gesetzlich Krankenversicherte das Recht, sich ab dem 35. Lebensjahr auf Kosten der Krankenkasse alle zwei Jahre "auf Herz und Nieren" untersuchen zu lassen.
In weiteren Paragraphen werden die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen beschrieben.

Speziell für die Darmkrebsfrüherkennung sind derzeit (seit Oktober 2002) folgende Untersuchungen kostenlos vorgesehen:

*) bei Verdacht auch früher!