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Darmkrebs — Fakten

Was ist Krebs?

Krebs ist medizinisch eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungsformen.
Allen gemein ist die bösartige Entwicklung von Körperzellen; ein Defekt im komplexen Netz der Zellsteuerung. Diese Zellen wachsen unkontrolliert, haben keine spezifische Funktion und zerstören dabei sehr oft umgebendes Gewebe.
Heute definiert man Krebsarten durch ihre molekulargenetischen und nicht mehr durch ihre klinischen Merkmale.

Wie entsteht Krebs?

Die Entstehung von Krebs ist noch nicht genau geklärt. Krebs wird zwar nicht grundsätzlich vererbt, jedoch gibt es Krebsarten, denen eine genetische Veränderung zu Grunde liegt.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Faktoren, die das Risiko an Krebs — insbesondere an Darmkrebs — zu erkranken zum großen Teil beträchtlich erhöhen. Dazu gehören:
Nikotin, Alkohol, gewisse Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln (Nitrosamine, Benzpyrene), krebserzeugende Umwelteinflüsse (z. B. radioaktive Strahlung, benzolhaltige Dämpfe usw.) sowie Infektionen mit bestimmten Virusarten.
An Darmkrebs erkranken in Deutschland jährlich mehr als 71.000 Menschen.

Heilungschancen

Derzeit sterben jährlich ca. 210.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Damit ist Krebs nach den Herz- Kreislauferkrankungen die zweithöchste Todesursache. Darmkrebs hat eine relativ gute Heilungsprognose. Wie bei allen Krebsarten kommt es auch hier auf eine möglichst frühzeitige Diagnose an.
Generell sind die Heilungsaussichten um so größer, je früher der Krebs erkannt wird.